Coronavirus — Wichtige Infos

Für Veranstalter und die weitere Bevölkerung in Nidwalden steht eine eigene Helpline unter Telefon 041 618 43 34, E-Mail: helpline@nw.ch, zur Verfügung. Diese ist täglich von 8.00 bis 18.00 Uhr in Betrieb.

Claudio Clavadetscher

Präsident ngv

Newsletter Mai 2021

19.05.2021

Liebe Gewerblerinnen und Gewerbler

Alles Neu macht der Mai… na ja – nicht ganz alles. Corona bleibt weiterhin präsent und wir schaffen es kaum uns aus der Umklammerung zu befreien. Aber was nützt es uns Trübsal zu blasen? Das ist ja nicht die Art von uns Unternehmer. Viele von euch motivieren sich gegenseitig, bleiben möglichst optimistisch und setzen alles daran auch wirtschaftlich den Kopf über Wasser zu halten. Und die Politik aus Bern versucht mit Durchhalteparolen die KMU’s bei Stange zu halten um über die Lockdown-Massnahmen hinwegzutrösten. Das mutet manchmal schon etwas gar skurril an.

Auf jeden Fall sind die Härtefallgelder angekommen. Ich habe grossmehrheitlich positive Rückmeldungen erhalten. Die Gelder wurden speditiv ausbezahlt. Und die nächsten kleinen Lichtblicke bezüglich weiteren Lockerungern sind auch in Sicht. Hoffen wir doch, dass es so weitergeht und die wirtschaftliche Situation sich damit auch möglichst rasch erholen kann.

Aber genug der Worte zu Corona. Wir können es ja alle nicht mehr hören. Die Welt dreht sich weiter und auch bezüglich Abstimmungen kommt im Juni einiges auf uns zu. Der Vorstand hat sich mit den Vorlagen befasst und der heutige Newsletter dient dazu, euch die Parolen vom Vorstand bekannt zu geben.

  • Zu den beiden Volksinitiativen «für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung» sowie «für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» haben wir die Nein-Parole gefasst. Wir sind überzeugt, dass unsere Bauern heute schon viel tun um umweltschonender produzieren zu können. Das zeigen die vergangenen Jahre sehr gut auf. Diesen Weg gilt es weiterzugehen. Dazu braucht es uns alle. Die Initiativen sind für diesen unternehmerischen Ansatz schädlich.
  • Die Vorlage zum «Covid-19-Gesetz» heissen wir gut. Dies insbesondere, da die bereits getroffenen finanziellen Massnahmen für die Unternehmen bei einem Nein in Frage gestellt würden. Wir folgen da so auch der Parole vom Schweizerischen Gewerbeverband.
  • Zum «CO2-Gesetz» haben wir die Stimmfreigabe beschlossen. Wir wurden uns im Vorstand bei dieser Vorlage nicht einig. Die unternehmerische Sicht kann dem Gesetz positives und negatives abgewinnen. Einerseits werden die Unternehmenskassen sicher mehr belastet, andererseits gibt es die Möglichkeit mit richtigem Unternehmertum auch Chancen zu nutzen. Schlussendlich waren wir uns aber alle einig, dass der zunehmend verschlechternden Umweltsituation mit Massnahmen begegnet werden muss.

So meine lieben Verbandskolleginnen und -kollegen – nun liegt es an Ihnen mit Ihrer Stimme Einfluss auf die Abstimmungen zu nehmen. Nutzen Sie dieses Recht und zeigen Sie damit auch, dass uns allen dieses demokratische System wichtig ist!

Auf bald und flotter Gruss

Claudio Clavadetscher